Meine große Liebe
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Mein Memorial für Fred Köhler

Über Fred Köhler

Fred in einem Film

Hier entsteht eine Seite für Fred Köhler, meine große Liebe. Als wir uns kennenlernten, lebte Fred in Berlin-Friedrichshain.

Fred umgab sich gern mit Gold, trug goldene Ringe und Ketten, in seiner Wohnung gab es statt Türen Vorhänge aus rotem Samt. Fred war ein sehr gefühlvoller und geradezu umwerfend erotischer und charmanter Mann, der die Frauen liebte und den die Frauen liebten.

Er war ein echter Genussmensch, der zu leben wusste. Sein Lieblingslokal war das legendäre Café Mokau in der Karl-Marx-Allee, wo er sich regelmäßig mit Freunden traf. Dort lernten wir an einem Sonntag im Oktober 1972 uns beim Tanztee kennen. Fred sah mich den Saal betreten und ließ mich nicht mehr aus den Augen. Er benahm sich, als hätte er mich seit Jahrmillionen gesucht.

Fred begehrte mich, er verehrte und liebte mich wie kein anderer Mann in meinem Leben, er verwöhnte mich mit Krimsekt, tausend süßen Komplimenten und unvergesslichem Sex. Dabei war er gleichzeitig wild und unersättlich als auch schüchtern, eine schier unwiderstehliche Mischung. Eben ein Mann, wie man ihn sich nicht besser wünschen kann. Er war der Mann meines Lebens, ich wollte ihn niemals wieder verlieren.

Zu dieser Zeit verdiente er gut mit dem Bau von Lüftungsanlagen. Er arbeite viel und machte nebenbei noch verschiedene Weiterbildungen. Nebenberuflich war Fred Sänger und Mitglied des Paul-Robesons-Chors in Berlin (Ost). Später trat er unser dem Künstlernamen Sanf‘ Free als Gesangssolist auf.

Fred Köhler war extrem und extravagent. Er fuhr mehrere Jahre lang einen Tatra 603, eine Staatskarosse, und das auch noch in Blau, später sogar einen schwarzen.